look into my eyes

Installation der Bilder

Die Idee

Als Ende März meine geplante Ausstellung in Tiflis aufgrund der Pandemie abgesagt wurde, alle Museen geschlossen waren und Ausstellungen nur virtuell stattfanden, entschied ich mich, eine Ausstellung, die im öffentlichen Raum real und physisch erlebbar zu konzipieren. In Zeiten des Ausnahmezustandes realisierte ich die Ausstellung mit einfachen Mitteln an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt in der georgischen Hauptstadt.

Zu sehen sind Ausschnitte der Fotos, die für die ursprüngliche Ausstellung geplant waren. Reduziert auf die Augen – als wenn man in das Gesicht einer maskentragenden Person blickt. Der Betrachter schaut jedoch nicht in die Augen eines gewöhnlichen Gesichts, er blickt in die Augen einer Steinbüste, die zu neuem Leben erwacht ist.

Ein Spiel mit Nähe und Distanz, mit Ewigkeit und Vergänglichkeit, Unsterblichkeit und dem flüchtigen Moment des fotografischen Augenblicks. Die überdimensionalen schwarzweiß Portraits scheinen aus der Zeit gefallen und strahlen etwas Ewiges aus.

Die Fotos sind mit meinem Laserdrucker (schwarz/weiß) gedruckt, 40 DINA 4 Blatt je Foto, von Hand geklebt. Gesamtgröße 1,00 x 2,35 m.

Making of

Zusammenkleben eines Bildes

Papier und Klebstoff zu organisieren war keine einfache Sache in Zeiten von Corona, als nur Supermärkte und Apotheken in Tiflis geöffnet hatten und keine öffentlichen Verkehrsmittel fuhren.

ca. 24 qm Papier, 400 Blatt Din A4

Besondere Unterstützung hatte ich beim Organisieren eines Schutzfilms. Er war notwendig, um das Papier für eine gewisse Zeit wetterfest zu machen. Zum Trocknen hatte ich fast jeden Quadratmeter meiner Wohnung ausgenutzt.

Bilder aufziehen auf Pappe

Dokumentation in Bildern

Bauzäune in Tiflis, derzeit keine Seltenheit

Erstellung der Bilder

Feierabend

Bilder der Ausstellung

zu den Bildern

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